Absage der Badesaison im Stadtbad Markranstädt

Unsere Anfrage an den Bürgermeister vom 26.05.20

 

Sehr geehrter Herr Spiske,

erfreulicherweise gestattet der Freistaat Sachsen während der noch andauernden Corona-Pandemie unter Auflagen die Öffnung von Freibädern. Nach vielen Wochen der Entbehrung, ohne Freunde, den gewohnten Schulalltag oder die liebgewonnenen Arbeitskollegen, sehnen sich viele Markranstädter nach etwas Abwechslung in der tristen Zeit und einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung. Die Freude über die positiven Signale des Freistaates und die Hoffnung auf einen Sommer im Freibad war riesig.

 

Mit Hochdruck bereiten seitdem unseren Nachbarkommunen die neue Badesaison vor. Auch im Markranstädter Stadtbad wurde tatkräftig zugepackt. Es wurde Rasen gemäht, das Becken gemalert und auch neues Wasser eingelassen. Alles hatte den äußerlichen Anschein: Bald geht es wieder los. Nun mussten wir erstaunt aus der LVZ vom 22. Mai 2020 entnehmen, dass diese Saison das Stadtbad nicht öffnet. Vor diesem Hintergrund bitten wir um Beantwortung folgender Fragen:

 

1. Welche konkreten Auflagen hat die Stadtverwaltung zu der Entscheidung bewogen das Stadtbad diese Saison nicht zu öffnen?

 

2. Welche Lösungsvorschläge wurden erörtert?

 

3. Warum wurde die Absage der Badsaison im Stadtbad nicht in den Stadtgremien (technischer Ausschuss und Stadtrat) beraten?

 

4. Aus welcher Veranlassung wurde die Saisonvorbereitung getroffen u. a. Rasen gemäht, Becken gestrichen und Wasser neu eingelassen?

 

5. Wieviel Geld haben die in diesem Jahr durchgeführten Arbeiten im Stadtbad gekostet?

 

6. Auf der städtischen Homepage lassen Sie sich zitieren mit den Worten: „Wir werden deshalb früher als geplant mit der Sanierung des Stadtbades beginnen können!“ Unsere Frage: Wann beginnt die Sanierung des Stadtbades?

 

7. Wie ist die Finanzierung des vorzeitigen Beginns der Sanierung des Stadtbades abgesichert?

 

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Jetzt helfen! Nachbarn ohne Internet mit wichtigen Corona-Infos versorgen

Welche Symptome treten auf, wo werden Tests durchgeführt und wer hilft beim Einkaufen?

1. Schreiben ausdrucken - 2. Nachbarn in den Briefkasten stecken - 3. helfen

 

Momentan wird alles unternommen, um das Corona-Virus einzudämmen. Auch auf das Leben in Markranstädt wirken sich die Maßnahmen aus. Um sich zu informieren, bietet das Internet vielfältigen Möglichkeiten. Neben den offiziellen Webseiten des Freistaates Sachsen und des Landkreises Leipzig, informiert auch regelmäßig die LVZ über die aktuellen Entwicklungen. Einige Seniorinnen und Senioren in Markranstädt und seinen Ortsteilen werden diese Botschaften vermutlich verzögert, schwer oder gar nicht erreichen.

 

Der SPD Ortsverein Markranstädt hat deshalb die wichtigsten Informationen zusammengefasst und daraus ein Schreiben für Menschen ohne Internetzugang vorbereitet. Es enthält einige Hinweise und wichtige Telefonkontakte, zum Beispiel welche Symptome auftreten, was bei einem Verdachtsfall zu tun ist, wo Tests durchgeführt werden oder an wen man sich wenden kann, wenn Hilfe benötigt wird.

 

Für die Verbreitung des Senioren-Schreibens bittet die SPD um die Mitwirkung aus der Bevölkerung. „Wenn Sie einen oder zwei unmittelbare ältere Nachbarn haben, drucken Sie das Schreiben aus und stecken es in den Briefkasten“, bittet die Ortsvereinsvorsitzende Pia Nörenberg. Unser Zusammenhalt ist wichtiger denn je in dieser Situation. „Es liegt an jeden Einzelnen von uns sich gegenseitig zu helfen und auch unsere älteren Mitmenschen aufzuklären. Leisten wir alle unseren Beitrag dazu“, appelliert der Fraktionsvorsitzende Frank Helge Meißner.

 

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Markranstädter Unternehmen entlasten

Gewerbe- und Grundsteuer zinslos Stunden bis 31. Dezember 2020

 

Die gemeinsame Stadtratsfraktion von SPD und Bündnis 90/Die Grünen wollen die Markranstädter Unternehmen entlasten. Während der Corona-Pandemie sind viele Unternehmen gezwungen ihre Läden zu schließen. Deshalb bitten wir die Stadtverwaltung zu prüfen, ob eine zinslose Stundung von Gewerbe- und Grundsteuer bis zum 31. Dezember 2020 für betroffene Unternehmen möglich ist. Somit sind die Steuern nicht jetzt fällig. Sie können allmählich abbezahlt werden, wenn auch wieder Einnahmen erzielt werden. „Stundungen sind unserer Ansicht nach gerade jetzt das geeignete und vom Gesetzgeber auch vorgesehene Mittel, um die wirtschaftliche Notlage der Unternehmer zu begegnen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Frank Helge Meißner. Dies sollte formlos mit kurzer Begründung möglich sein. Mit dieser Maßnahme können wir unsere Unternehmen entlasten und Arbeitsplätze sichern. Notfalls müsse auch über eine Stundung der Kreisumlage diskutiert werden, wenn die betroffenen Kommunen in eine Notlage geraten sollten“, ergänzt der Grünen Stadtrat Tommy Penk, der auch im Kreistag sitzt.

 

Andere Städte haben bereits Initiative ergriffen. So bietet beispielsweise die Stadt Görlitz den Unternehmen eine Stundung an.

 

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Stoffmaske selber nähen - so geht's!

Mundbedeckung ist in der Corona-Krise knapp: Wie man eine Stoffmaske ganz einfach selber nähen kann, zeigen wir hier

 

Weltweit steigt die Zahl der Krankheitsfälle durch das neuartige Corona-Virus kontinuierlich an. Auch in Sachsen werden stetig weitere Infektionen registriert. Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, können Stoffmasken helfen. Dadurch werden weniger Tröpfchen verteilt, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen.

 

Momentan ist eine Bedeckung aber kaum erhältlich. Viele Kliniken, Praxen, Pflegeheime und Einsatzkräfte suchen händeringend nach medizinischen voll wirksamen Masken. Einfache Stoffmasken sind aber schon tolle Hilfen, um sich und andere zu schützen. Und die gute Nachricht: Man kann sich eine Stoffmaske relativ einfach selber nähen. Noch dazu ist sie wasch- und wiederverwendbar und schont somit Ressourcen.

 

Auf der Webseite www.maskmaker.de gibt es mehrere Schnittmuster mit Anleitung zum Downloaden. Benötigt wird ein Stoff, der bei 60°C waschbar ist (z. B. kochfeste Baumwolle) und evtl. ein Gummiband zum Festmachen. Nähmaschine, Schere und Bügeleisen werden außerdem zur Anfertigung gebraucht. Und das gute: Wer anderen helfen will, findet dort Bedarfsmeldungen von Einrichtungen in Not, die händeringend nach Masken suchen. Also ran an die Nähmaschinen und los geht es!

 

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Elternbeiträge in Kitas und Horten werden erstattet

Weniger Last für unsere Eltern

 

Zuerst setzte Arno Jesse, SPD Bürgermeister der Stadt Brandis die Elternbeiträge für Kitas und Horte aus. Nun zieht der gesamte Freistaat Sachsen nach. Für den Zeitraum der Schließung von Kindertageseinrichtungen und Horten werden keine Elternbeiträge erhoben. Darauf einigte sich die Staatsregierung gemeinsam mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden.

 

Das ist ein starkes Zeichen von unserer Landesregierung, um die Lasten der Eltern zu begrenzen 👍👍👍

 

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier:

www.medienservice.sachsen.de

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Regional ist erste Wahl

Solidarität zeigen und lokal einkaufen

 

Wir alle erleben im Moment auf eine dramatische Weise, wie leb- und freudlos unsere Städte ohne Einzelhandel und ohne Gastronomie wirken. Viele Läden haben sich der neuen Situation angepasst, sie bieten nun Liefer- und Abholdienste an oder sind sogar noch weiterhin geöffnet. Informiert euch über die Angebote während der pandemiebedingten Schließungen. Alles was nicht zwingend erforderlich ist, kann auch zu einer späteren Zeit wieder regional gekauft werden.

 

Lasst uns gemeinsam zusammenhalten und unsere lokalen Händler unterstützen. Es ist eine Gemeinschaftsaufgabe, jeder Einzelne ist verantwortlich. Wir wollen das nach der Pandemie viele liebgewonnene Händler wieder ihr Geschäft eröffnen und mit ihnen das Leben in unsere Stadt einzieht. Deshalb müssen wir nun in der schwierigen Situation gemeinsam zusammenstehen.

 

#supportyourlocals

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Ein Weg für mehr Bürgerbeteiligung

Wir wollen zwei beratende Ausschüsse bilden

 

Am 20. Februar hat unsere Stadtratsfraktion aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag zur Erweiterung der Hauptsatzung der Stadt Markranstädt gestellt und beim Bürgermeister eingereicht. Ziel ist es, einen Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport und zum anderen einen Ausschuss für nachhaltige Stadtentwicklung, Umwelt und Wirtschaft zu bilden.


Mit der vorgeschlagene Erweiterung sollen die Stadträte die Chance bekommen, sich tiefgreifender mit der zukünftigen Entwicklung unserer Stadt auseinander zu setzten. Sich in bevorstehende Beschlussvorlagen, Projekte, Konzepte und Themen der einzuarbeiten und um die Beratung und Konsensfindung der Stadträte untereinander und mit der Stadtverwaltung zu erleichtern.


Zusätzlich ermöglicht die Einführung der beratenden Ausschüsse es zudem die Bürgerbeteiligung aufgrund der Berufung sachkundiger Einwohner zu erhöhen und die Fachkompetenz der Bürger zu einzelnen Themenbereich für die Ratsarbeit zu nutzen. Hierbei können in den einzelnen Ausschüssen Projekte und Denkanstöße aufgegriffen und in der Stadtentwicklung eingebracht werden. Aufgrund der Bedürfnisse einer wachsenden Stadt und der daraus resultierenden Möglichkeiten und Problemlagen, wollen wir die Ausschussarbeit themenbezogener und bürgerfreundlicher gestalten.


Fraktionsvorsitzender Frank Helge Meißner erklärt dazu: „Die sächsische Gemeindeordnung bietet die Möglichkeit der Bildung von beratenden Ausschüssen und auch durch die aktuelle Hauptsatzung der Stadt Markranstädt wäre dies möglich.“ Tommy Penk, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ergänzt: „Ich verstehe die Arbeit in diesen Ausschüssen als Chance Markranstädt gemeinsam und intensiver in den nächsten Jahren attraktiv, bedarfs- und zukunftsorientiert zu gestalten und zu lenken, gerade im Hinblick auf das laufende Verfahren zum Flächennutzungsplan.“

 

Andere vergleichbare Städte, wie Markkleeberg arbeiten seit Jahren erfolgreich mit diesem Modell. Lassen Sie uns auch in Markranstädt vorandenken.

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75 Jahre Befreiung von Auschwitz

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus 1945 - 2020

Heute vor 75 Jahren befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager in Auschwitz-Birkenau von den Nationalsozialisten. Mehr als 1,5 Millionen Menschen wurden dort von Deutschen misshandelt, gefoltert, zu Tode gequält, bis zur Erschöpfung zum Arbeiten gezwungen oder schlicht industriell in Gaskammern ermordet. Wir gedenken den Jüdinnen und Juden und allen, die unter dem faschistischen System und der systematischen Vernichtung ihr Leben verloren haben. Unsere Verantwortung ist, alles dafür zu tun, dass solch ein Verbrechen an der Menschheit #niewieder geschieht.

#weremember 🕯

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