Wo drückt der Schuh? Die Markranstädter Bürgerbefragung startet

Bis zum 31. März sind die Markranstädter Bürger gefragt. In Markranstädt hat sich viel getan. Einiges ist geglückt, aber wir wollen nicht stehen bleiben. Wo drückt der Schuh? Wir wollen es wissen. Nimm jetzt teil! Es dauert keine 5 Minuten, ist einfach und anonym.

 

Ausbau der Straße zwischen Schkeitbar und Seebenisch in greifbarer Nähe

Der Startschuss für den längst überfälligen Ausbau der Kreisstraße zwischen Schkeitbar und Seebenisch rückt in greifbare Nähe. Die viel zu schmale Straße soll nun auf die doppelt Breite vergrößert werden. Damit ist ein Fahren bei Gegenverkehr sorgenfrei möglich.

 

Bei der Baumaßnahme handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Landkreis Leipzig. Die Stadt Markranstädt muss deshalb anteilig Kosten in Höhe von 36.800 Euro für den Bau und den Grundstückserwerb übernehmen. Für dieses Vorhaben war im Haushalt kein Geld geplant. Aus diesem Grund haben wir in der Stadtratsitzung vom 07.02.19 über die Finanzierung einstimmig entschieden. Im Vorfeld hatten bereits die Ortschaftsräte aus Räpitz und Kulkwitz ihre Zustimmung dazu erklärt.

 

Klimaschutz geht uns alle an

Die Stadtverwaltung schreitet als Vorbild voran, Beratervertrag unklar

Es ist unser aller Aufgabe, für die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde zu hinterlassen. Deshalb liegt uns Klimaschutz und der bewusste Umgang mit den Ressourcen am Herzen. Wir freuen uns, dass auch die Stadt Markranstädt dieses wichtige Thema erkannt hat und sich seit vielen Jahren hierbei intensiv engagiert.

 

So nimmt die Verwaltung seit 2008 am European Energy Award® (EEA) Programm teil. Mit dem Ziel, ausgehend vom Jahr 2010, den CO2-Ausstoß und den Energieverbrauch um 25% bis zum Jahr 2025 zu reduzieren. Das Programm ist dabei ein Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Potenziale zu Klimaschutzaktivitäten der Stadt Markranstädt erkannt, erfasst, bewertet, geplant, umgesetzt und regelmäßig überprüft werden. Folgende Energiesparprojekte wurden in Markranstädt bereits verwirklicht.

 

Im Stadtrat am 7. Februar 2019 wurde beschlossen, dass die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Markranstädt weiter im Rahmen des EEA verfolgt werden. Dafür wurde gleichzeitig ein Vertrag über Berater- und Moderationsdienstleistungen mit dem Ingenieurbüro SEECON abgeschlossen. Über vier Jahre erhält das Ingenieurbüro mehrere tausend Euro. Trotz mehrerer Nachfragen bleibt es uns unverständlich, dass diese Arbeit nicht die bei der Stadt angestellten Ingenieure erledigten können bzw. für dieses wichtige Thema qualifiziert werden. Deshalb konnten wir der Vorlage nicht zustimmen und haben uns als einzige Partei enthalten.

 

Machen statt meckern

Bereits Willy Brandt wusste: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ Wir bieten engagierten Bürgern eine Plattform, unsere schöne Stadt mitzugestalten. Dazu laden wir am 14. Februar ab 18 Uhr ins Mehrgenerationenhaus Markranstädt ein. Herzlich willkommen sind parteilose Frauen und Männer ab 18 Jahren, denen unsere Stadt am Herzen liegt. Informieren Sie sich jetzt über ein ehrenamtliches Engagement im Stadtrat oder Ortschaftsrat und werden Sie zum MACHER.

 

Zudem geben wir den Startschuss für die Markranstädter Bürgerbefragung 2019. Nehmen Sie teil und sprechen Sie für Ihre Stadt!

Markranstädter Bürgerbefragung startet am 14.02.2019

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Wir verneigen uns vor den Millionen Opfern des NS-Regimes. Unser Vorsitzender der Stadtratsfraktion Frank Meißner dazu: „Der Holocaust lehrt uns, dass Ideologie, Hass und Hetze zu millionenfachem Mord führen können. Deshalb müssen wir uns dem Antisemitismus auch im Kleinen, im Alltag entgegenstellen. Wir wollen eine Gesellschaft der Solidarität, des Friedens und der Gerechtigkeit.“

Wehret den Anfängen. Heute und an allen anderen Tagen: Nie wieder!

Hintergrundwissen: https://bit.ly/2MwJUMj
Ehrendenkmal für die Verfolgten des Nationalsozialismus
Ehrendenkmal für die Verfolgten des Nationalsozialismus

Die Markranstädter Feuerwehr rüstet auf

Auch wir haben für die Anschaffung einer neuen Drehleiter gestimmt 🚒 Eine top ausgestattete Feuerwehr ist wichtig, um im Notfall schnell und effektiv Hilfe zu leisten. Dafür müssen wir die optimalen Bedingungen schaffen.

 

Danke an die ehrenamtlichen Kameraden für euren Dienst #ihrschütztmarkranstädt 💪

100 Jahre Frauenwahlrecht und noch lange nicht am Ziel

Am 19. Januar 1919 fand die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung statt. Die erste Wahl, an der Frauen beteiligt wurden. 37 weibliche Abgeordnete zogen damals in das Parlament ein. Ihr Anteil war mit neun Prozent jedoch sehr gering. 100 Jahre Frauenwahlrecht ist nun vergangen. Doch auch noch heute sind Frauen im Parlament unterrepräsentiert. Aktuell sind 219 der 709 Sitze mit weiblichen Abgeordneten besetzt, dies entspricht einem Anteil von 30,9 Prozent. Die SPD hat mit 64 Frauen den größten Frauenanteil im Bundestag.

 

 

Martin Dulig Spitzenkandidat zur Landtageswahl

Unsere Delegation war auf dem heutigen Landesparteitag in Dresden gut vertreten. Auf der Tagesordnung stand die Wahl unseres Spitzenkandidaten zur Landtagswahl. Wir wählten Martin Dulig mit 88,1 % Zustimmung.

Auch der Änderung zur Satzung ging mit mehr als 2/3 aller Stimmen durch. Ab sofort dürfen auf allen Ebenen von der Kommunal- bis zur Landtagswahl auch parteilose Kandidaten auf unsere Listen.

 

Von links nach rechts: Ingo C Runge, Daniel Wiedensohler, Birgit Kilian, Sebastian Bothe, Petra Köpping, Pia Nörenberg und Carlo Hohnstedter.
Von links nach rechts: Ingo C Runge, Daniel Wiedensohler, Birgit Kilian, Sebastian Bothe, Petra Köpping, Pia Nörenberg und Carlo Hohnstedter.

Frohe Weihnachten

Wir wünschen Ihnen frohe und erholsame Weihnachtstage sowie alles Gute für das neue Jahr. Feiern Sie im Kreise Ihrer Lieben ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest und begrüßen Sie das Jahr 2019 mit Zuversicht und Gesundheit.

 

Zum heiligen Abend öffnen folgende Kirchen in Markranstädt: https://bit.ly/2PrdnHq

 

Ohne Erinnerung verblasst die Vergangenheit

Vor 80 Jahren brannten in der Nacht vom 9. auf den 10. November in ganz Deutschland Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert. Die Reichspogromnacht war der Auftakt für die millionenfache planmäßig organisierte Vernichtung von Juden.

 

Auch in Markranstädt sind die dunkelsten Stunden unserer Geschichte sichtbar. In der Leipziger Straße wurden Stolpersteine als Erinnerung an die dort lebende jüdische Familie Mielziner verlegt. Sie wurden 1942 deponiert und im Vernichtungslager Belzec ermordet. Der einzige überlebende der fünfköpfigen Familie war der jüngste Sohn Walter. Er wurde 1939 per Kindertransport nach England gebracht. Anlässlich des heutigen Tages wurden die Steine wieder zum Glänzen gebracht. Damit sie uns weiterhin „zum Stolpern“ und Nachdenken bringen. Denn was klein anfängt, kann grausam enden.

 

Seine Erfahrung fasste der deutsche Theologe Martin Niemöller so zusammen: „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Ministerin Petra Köpping ist unsere Kandidatin zur Landtagswahl 2019

Am 1. September 2019 findet die Wahl zum 7. Sächsischen Landtag statt. Für die SPD tritt unsere Integrationsministerin Petra Köpping an. Der Kreisverband wählte sie als Direktkandidatin mit 96,5% der Stimmen bei der Wahlkreiskonferenz am 5. November in Böhlen. Neben Markranstädt zählen zu unserem Wahlkreis die Städte Elstertrebnitz, Böhlen, Pegau, Groitzsch, Zwenkau und Markkleeberg.

 

Unsere weiteren Direktkandidat zur Landtagswahl im Landkreis Leipzig sind Oliver Urban (Frohburg, Geithain, Kitzscher, Kohren-Sahlis, Narsdorf, Regis-Breitingen, Rötha, Neukieritzsch, Deutzen, Borna, und Espenhain), Ingo Runge (Großpösna, Naunhof, Grimma, Bad Lausick, Belgershain, Otterwisch, Parthenstein, und Colditz) und Birgit Kilian (Thallwitz, Trebsen/Mulde, Wurzen, Bennewitz, Borsdorf, Brandis, Lossatal und Machern).

 

Wir freuen uns, dass Petra Köpping wieder für die Wahl antritt und mit viel Erfahrung, Engagement und Weitsicht ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen möchte.

SPD Kandidaten zur Landtagswahl 2019
v.l.n.r. Oliver Urban, Petra Köpping, Birgit Kilian und Ingo Runge

Wahlhelfer werden - so geht's

Die Kommunal- und Europawahl scheint noch in weiter Ferne. Es sind noch gute sechs Monate bis die Markranstädt ihre Stimme am 26. Mai 2019 abgeben können. Damit die Wahl überhaupt stattfinden kann, muss der Gemeinderat zuvor den sogenannten Gemeindewahlausschuss bilden. Den Gemeindewahlausschuss obliegt die Leitung der Wahl und die Feststellung des Wahlergebnisses und soll sich jeweils hälftig aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Bürgern unserer Stadt zusammensetzen. Interessierte können bis zum 18.10.2018 im Rathaus ihre Bereitschaft erklären.

Außerdem nimmt die Stadtverwaltung schon jetzt Interessenbekundungen als Wahlhelfer zur Kommunal- und Europawahl am 26. Mai 2019 entgegen.

Schulleiterwechsel am Gymnasium Markranstädt

Gymnasium Markranstädt
Gymnasium Markranstädt

Am Gymnasium Markranstädt hat der 34-jährige René Schulz seinen Dienst als neuer Schulleiter angetreten. Nachdem der vormals gemeinsame Schulstandort Schkeuditz/Markranstädt durch kontinuierlich gestiegene Schülerzahlen ein separates Bestehen beider Häuser zuließ, führt die Eigenständigkeit nun auch zu organisatorischen Änderungen. So wurde ein neuer Schulleiter am Gymnasium Markranstädt notwendig. Der bisherige Schulleiter beider Häuser, Thomas Schönfeld, wird aus privaten Gründen in Schkeuditz seine Arbeit fortführen. In der Stadtratssitzung am 4. Oktober hatten beide Männer die Gelegenheit zu sprechen. Herr Schönfeldt verabschiedete sich mit einem Dank an die Verwaltung für die konstruktive Zusammenarbeit und an den Stadtrat für die getroffene Entscheidung, die Trennung beider Schulen zu unterstützen. Der neue Schulleiter Schulz freut sich indes auf die Herausforderung mit einem Schulbetrieb von 660 Schülern. Damit ist die Kapazitätsgrenze am Gymnasium Markranstädt allmählich erreicht. Daher befürwortet er die Entscheidung des Stadtrates, in der Bebelhalle vier weitere Klassenräume zu installieren.

Wir wünschen beiden Männern für Ihre künftigen Aufgaben immer genügend Weitsicht, Erfolg und ein glückliches Händchen.

Grundschule Markranstädt bekommt Erweiterungsbau

Unsere Kinder brauchen einen Ort, an dem sie optimale Bedingungen zum Lernen finden. Mit der Grundschulerweiterung werden wir den Anforderungen gerecht. Damit hat das bisherige Flickwerk ein Ende. Zu hoffen bleibt, dass auch die Kostenexplosion der Vergangenheit angehört. Beim letzten Schulausbau gab es ungeklärte Mehrausgaben von 420.000 Euro. Trotzdem sollen nun wieder die gleichen Personen das neue Bauprojekt realisieren. Für uns ist das unverständlich.