Frühlingsanfang in Markranstädt

"Wenn die Welt nach Blumen duftet und die Liebe singt, ist jemand da, der dir den Frühling bringt." - Monika Minder

 

Heute ist Frühlingsanfang. Pünktlich zum Start in die neue Jahreszeit blühen auch in Markranstädt die Blumen in den buntesten Farben.

 

Machen statt meckern

Kanidiere für deine Stadt

Am 26. Mai 2019 finden Kommunalwahlen in Sachsen statt. Dabei werden auch die Stadt- und Ortschaftsräte neu gewählt. Es geht um die zukünftige Gestaltung der eigenen Stadt oder des eigenen Ortes. Wer hat davon mehr Ahnung als die Menschen vor Ort, also Sie? Wir haben bei unserer Veranstaltung „Machen statt meckern“ aus erster Hand über ein ehrenamtliches Engagement in den Gremien und die Gestaltungsmöglichkeiten in Markranstädt aufgeklärt. Eine kurze Zusammenfassung gibt es hier.

 

Weitere Themen im Stadtrat

Änderung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Nordost"

Der Bebauungsplan „Gewerbegebiet Nordost“ wurde in seiner ersten Änderung als Satzung einstimmig im Stadtrat beschlossen. Diese Änderung wurde notwendig, da der Planstand vom 21. August 2004 nun an den tatsächlichen Ist-Stand angepasst wurde.

 

Straße im neu entstehenden Wohngebiet "An der Schachtbahn III" erhält den Namen „Carolastraße“

Die Planstraße im neu entstehenden Wohngebiet "An der Schachtbahn III" wird zukünftig den Namen „Carolastraße“ tragen. Mit diesem Namen soll an die stark sozial engagierte sächsische Königin Carola erinnert werden.

 

Übertragung von Finanzmitteln vom Jahr 2018 in das Jahr 2019

Im Jahr 2018 hat die Stadtverwaltung nicht alle geplanten Finanzmittel ausgegeben. Die nicht verbrauchten Mittel in Höhe von 8,6 Millionen Euro wurden einstimmig in das neue Jahr 2019 übertragen und können somit in diesem Jahr ausgegeben werden. Die Finanzmittel sollen unter anderem für vier neue Klassenzimmer im Gymnasium, den Ausbau der Karlstraße, den Erweiterungsbau der Grundschule Markranstädt und die Breitbandversorgung ausgegeben werden. Weiterhin wurden Einnahmen von 1,4 Millionen Euro übertragen.

 

Aktueller Stand zum Breitbandausbau

Wir haben in der Stadtratssitzung nach dem aktuellen Stand zum Breitbandausbau gefragt. Schnelles Internet ist ein wichtiges Thema für die Markranstädter Bürger und gehört für uns zur Daseinsvorsorge. Der Bürgermeister teilte uns auf Nachfrage mit, dass die verbindliche Markterkundung abgeschlossen sei, an dessen Auswertung die Verwaltung derzeit arbeite. Die exakten Ergebnisse werden demnächst im Stadtrat vorgestellt. Es lässt sich aber bereits erkennen, dass die Kernstadt bereits gut an schnelles Internet angeschlossen sei. Weiße Flecken bestehen eher in den Ortschaften. Noch in dieser Legislaturperiode, die bis zum Frühjahr 2019 geht, soll der Stadtrat über die aus der Markterkundungsstudie folgenden Maßnahmen entscheiden. Die Kosten für den Breitbandausbau belaufen sich insgesamt auf zehn Millionen Euro. Knapp 2 Millionen Euro wurden aus dem Haushalt 2018 in das laufende Jahr übertragen.

 

Geldanlage

Abschließend beschloss der Stadtrat einstimmig, dass 2,5 Millionen Euro zinsbringend für 6 Jahre angelegt werden. Eine an die Stadträte ausgehändigte Übersicht zeigt, dass die Zahlungsfähigkeit der Stadt auch kurz- bis mittelfristig gesichert ist.

 

SPD nominiert Kandidaten für die Kreistagswahl

Mandy Sörgel ist unsere Kandidatin auf Platz 1

Unsere Markranstädterin Mandy Sörgel wurde von den SPD Mitgliedern auf den Listenplatz 1 für die kommende Kreistagswahl am 25. Mai 2019 gewählt. Die 28-jährige wohnt und arbeitet in Markranstädt. Sie hat in der Verwaltung gelernt und später neben dem Beruf Betriebswirtschaftslehre studiert. In unseren gemeinsamen Wahlkreis 1 mit Markranstädt, Pegau, Groitzsch und Elstertrebnitz stehen darüber hinaus folgende Personen zur Wahl:

 

2 – Andreas Heimann (Pegau)

3 – Günter Lippold (Groitzsch)

4 – Tom Schäfer (Markranstädt)

5 – Dennis Alert (Pegau)

6 – Matthias Vogel (Markranstädt)

7 – Pia Nörenberg (Markranstädt)

 

Insgesamt gehen die Sozialdemokraten mit 72 Kandidaten in den zehn Wahlkreises des Landkreises Leipzig ins Rennen, drei mehr als 2014. Auch in unserem Wahlkreis 1 ist dieser positive Trend zu erkennen, sagt die Markranstäder Ortsvereinsvorsitzende Pia Nörbenberg: „Im Vergleich zur letzten Wahl haben wir fast doppelt so viele Kandidaten auf unserer Kreistagsliste. Doch wir haben nicht nur in der Breite zugelegt, sondern vor allem in der Qualität. Zahlreiche jüngere Kandidaten und bekannte Gesichter konnten wir für die SPD gewinnen. Deshalb gehen wir sehr selbstbewusst in den Wahlkampf und wollen mindestens die zweitstärkste Fraktion im Kreistag werden“.

 

Wo drückt der Schuh? Die Markranstädter Bürgerbefragung startet

Bis zum 31. März sind die Markranstädter Bürger gefragt. In Markranstädt hat sich viel getan. Einiges ist geglückt, aber wir wollen nicht stehen bleiben. Wo drückt der Schuh? Wir wollen es wissen. Nimm jetzt teil! Es dauert keine 5 Minuten, ist einfach und anonym.

 

Ausbau der Straße zwischen Schkeitbar und Seebenisch in greifbarer Nähe

Der Startschuss für den längst überfälligen Ausbau der Kreisstraße zwischen Schkeitbar und Seebenisch rückt in greifbare Nähe. Die viel zu schmale Straße soll nun auf die doppelt Breite vergrößert werden. Damit ist ein Fahren bei Gegenverkehr sorgenfrei möglich.

 

Bei der Baumaßnahme handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Landkreis Leipzig. Die Stadt Markranstädt muss deshalb anteilig Kosten in Höhe von 36.800 Euro für den Bau und den Grundstückserwerb übernehmen. Für dieses Vorhaben war im Haushalt kein Geld geplant. Aus diesem Grund haben wir in der Stadtratsitzung vom 07.02.19 über die Finanzierung einstimmig entschieden. Im Vorfeld hatten bereits die Ortschaftsräte aus Räpitz und Kulkwitz ihre Zustimmung dazu erklärt.

 

Klimaschutz geht uns alle an

Die Stadtverwaltung schreitet als Vorbild voran, Beratervertrag unklar

Es ist unser aller Aufgabe, für die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde zu hinterlassen. Deshalb liegt uns Klimaschutz und der bewusste Umgang mit den Ressourcen am Herzen. Wir freuen uns, dass auch die Stadt Markranstädt dieses wichtige Thema erkannt hat und sich seit vielen Jahren hierbei intensiv engagiert.

 

So nimmt die Verwaltung seit 2008 am European Energy Award® (EEA) Programm teil. Mit dem Ziel, ausgehend vom Jahr 2010, den CO2-Ausstoß und den Energieverbrauch um 25% bis zum Jahr 2025 zu reduzieren. Das Programm ist dabei ein Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Potenziale zu Klimaschutzaktivitäten der Stadt Markranstädt erkannt, erfasst, bewertet, geplant, umgesetzt und regelmäßig überprüft werden. Folgende Energiesparprojekte wurden in Markranstädt bereits verwirklicht.

 

Im Stadtrat am 7. Februar 2019 wurde beschlossen, dass die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Markranstädt weiter im Rahmen des EEA verfolgt werden. Dafür wurde gleichzeitig ein Vertrag über Berater- und Moderationsdienstleistungen mit dem Ingenieurbüro SEECON abgeschlossen. Über vier Jahre erhält das Ingenieurbüro mehrere tausend Euro. Trotz mehrerer Nachfragen bleibt es uns unverständlich, dass diese Arbeit nicht die bei der Stadt angestellten Ingenieure erledigten können bzw. für dieses wichtige Thema qualifiziert werden. Deshalb konnten wir der Vorlage nicht zustimmen und haben uns als einzige Partei enthalten.

 

Machen statt meckern

Bereits Willy Brandt wusste: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ Wir bieten engagierten Bürgern eine Plattform, unsere schöne Stadt mitzugestalten. Dazu laden wir am 14. Februar ab 18 Uhr ins Mehrgenerationenhaus Markranstädt ein. Herzlich willkommen sind parteilose Frauen und Männer ab 18 Jahren, denen unsere Stadt am Herzen liegt. Informieren Sie sich jetzt über ein ehrenamtliches Engagement im Stadtrat oder Ortschaftsrat und werden Sie zum MACHER.

 

Zudem geben wir den Startschuss für die Markranstädter Bürgerbefragung 2019. Nehmen Sie teil und sprechen Sie für Ihre Stadt!

Markranstädter Bürgerbefragung startet am 14.02.2019

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Wir verneigen uns vor den Millionen Opfern des NS-Regimes. Unser Vorsitzender der Stadtratsfraktion Frank Meißner dazu: „Der Holocaust lehrt uns, dass Ideologie, Hass und Hetze zu millionenfachem Mord führen können. Deshalb müssen wir uns dem Antisemitismus auch im Kleinen, im Alltag entgegenstellen. Wir wollen eine Gesellschaft der Solidarität, des Friedens und der Gerechtigkeit.“

Wehret den Anfängen. Heute und an allen anderen Tagen: Nie wieder!

Hintergrundwissen: https://bit.ly/2MwJUMj
Ehrendenkmal für die Verfolgten des Nationalsozialismus
Ehrendenkmal für die Verfolgten des Nationalsozialismus

Die Markranstädter Feuerwehr rüstet auf

Auch wir haben für die Anschaffung einer neuen Drehleiter gestimmt 🚒 Eine top ausgestattete Feuerwehr ist wichtig, um im Notfall schnell und effektiv Hilfe zu leisten. Dafür müssen wir die optimalen Bedingungen schaffen.

 

Danke an die ehrenamtlichen Kameraden für euren Dienst #ihrschütztmarkranstädt 💪

100 Jahre Frauenwahlrecht und noch lange nicht am Ziel

Am 19. Januar 1919 fand die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung statt. Die erste Wahl, an der Frauen beteiligt wurden. 37 weibliche Abgeordnete zogen damals in das Parlament ein. Ihr Anteil war mit neun Prozent jedoch sehr gering. 100 Jahre Frauenwahlrecht ist nun vergangen. Doch auch noch heute sind Frauen im Parlament unterrepräsentiert. Aktuell sind 219 der 709 Sitze mit weiblichen Abgeordneten besetzt, dies entspricht einem Anteil von 30,9 Prozent. Die SPD hat mit 64 Frauen den größten Frauenanteil im Bundestag.

 

 

Martin Dulig Spitzenkandidat zur Landtageswahl

Unsere Delegation war auf dem heutigen Landesparteitag in Dresden gut vertreten. Auf der Tagesordnung stand die Wahl unseres Spitzenkandidaten zur Landtagswahl. Wir wählten Martin Dulig mit 88,1 % Zustimmung.

Auch der Änderung zur Satzung ging mit mehr als 2/3 aller Stimmen durch. Ab sofort dürfen auf allen Ebenen von der Kommunal- bis zur Landtagswahl auch parteilose Kandidaten auf unsere Listen.

 

Von links nach rechts: Ingo C Runge, Daniel Wiedensohler, Birgit Kilian, Sebastian Bothe, Petra Köpping, Pia Nörenberg und Carlo Hohnstedter.
Von links nach rechts: Ingo C Runge, Daniel Wiedensohler, Birgit Kilian, Sebastian Bothe, Petra Köpping, Pia Nörenberg und Carlo Hohnstedter.

Frohe Weihnachten

Wir wünschen Ihnen frohe und erholsame Weihnachtstage sowie alles Gute für das neue Jahr. Feiern Sie im Kreise Ihrer Lieben ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest und begrüßen Sie das Jahr 2019 mit Zuversicht und Gesundheit.

 

Zum heiligen Abend öffnen folgende Kirchen in Markranstädt: https://bit.ly/2PrdnHq

 

Ohne Erinnerung verblasst die Vergangenheit

Vor 80 Jahren brannten in der Nacht vom 9. auf den 10. November in ganz Deutschland Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert. Die Reichspogromnacht war der Auftakt für die millionenfache planmäßig organisierte Vernichtung von Juden.

 

Auch in Markranstädt sind die dunkelsten Stunden unserer Geschichte sichtbar. In der Leipziger Straße wurden Stolpersteine als Erinnerung an die dort lebende jüdische Familie Mielziner verlegt. Sie wurden 1942 deponiert und im Vernichtungslager Belzec ermordet. Der einzige überlebende der fünfköpfigen Familie war der jüngste Sohn Walter. Er wurde 1939 per Kindertransport nach England gebracht. Anlässlich des heutigen Tages wurden die Steine wieder zum Glänzen gebracht. Damit sie uns weiterhin „zum Stolpern“ und Nachdenken bringen. Denn was klein anfängt, kann grausam enden.

 

Seine Erfahrung fasste der deutsche Theologe Martin Niemöller so zusammen: „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“