Staatsministerin Petra Köpping zu Gast bei unseren Ortsverein

Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Am Montag, den 07.03.2016 war Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, in unserm Ortsverein zu Gast.

 

Die gute und gemeinsame Zukunft, davon ist Petra Köpping überzeugt, braucht mutige Entscheidungen.

 

Petra Köpping stellte uns das, durch das Kabinett des Freistaates beschlossene Integrationspaket vor. Dies sei ein 100 Millionen Euro umfassendes Maßnahmenpaket, welches auf die jüngsten Entwicklungen im Bezug auf die Flüchtlingsfrage und das Thema innere Sicherheit gerichtet sei.


Das Integrationspaket beinhaltet u.a. :

 

- Ehrenamtliche sollen deutlich mehr Unterstützung für ihre Arbeit erhalten

- Das Angebot an Sprach- und Wegweisung für Geflüchtete wird ausgebaut

- Stärkung der inneren Sicherheit, durch u.a. Stopp des Polizeiabbaus

 

Die Landesregierung hoffe, dass durch gute Integration dem innerdeutschen demografischen Wandel entgegen gewirkt werden kann.

Petra Köpping sagte außerdem, dass kurzfristige Lösungen uns nicht ans Ziel bringen werden.

 

Ferner nimmt die Gewalt von rechts und links zu, Hetzer missbrauchen auch in Markranstädt die berechtigten Sorgen und Ängste vieler Bürger und spalten damit unsere Gesellschaft. Demnach appelliert Petra Köpping an uns, weiter zusammenzustehen, denn sie glaubt an den mutigen Bürger, der in einem fortschrittlichen und solidarischen Land leben will.

 

Die SPD fordert deshalb:

 

- deutlich mehr bezahlbare Wohnungen - für alle,

- mehr Kita - Plätze und Erzieherinnen und Erzieher,

- mehr Ganztagsschulen und zusätzliche Lehrkräfte,

- mehr Sicherheit durch Polizistinnen und Polizisten.

 

Zusätzlich erklärte sie, dass Marokko, Tunesien und Algerien zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden sollen, damit Asylantragsteller aus diesen Ländern, die eine sehr geringe Anerkennungsquote haben, schneller zu Entscheidungen kommen und in die Herkunftsländer zurückgeführt werden können. Außerdem werden künftig in Deutschland ankommende Flüchtlinge zentral erfasst, das heißt das Asylsuchende nur noch registriert verteilt werden.